
UND DIE
KATASTROPHE
KAM
UND DIE KATASTROPHE KAM
Erich Kästner und die Kriege
Sonntag, 20. März 2022, 15 Uhr
Das Konzert wird ausschließlich als Livestream aus dem Stadtbad übertragen www.stadtbad.eu
Die Anwesenheit von Publikum im STADTBAD selbst ist aktuell aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich.
Johannes Göbel und Martin Mock
Ein literarisch-musikalisches STATEMENT zum Krieg in Europa.
kriegsgefahr droht immer, weil der mensch so ist, wie er ist. diese befürchtung hat kästner zeitlebens in worte gefasst.













Der Krieg hat Kästner nie losgelassen. Den ersten hat er mitgemacht, den zweiten hat er - wegen Herzschadens aus dem ersten – nicht aktiv mitmachen können, und den dritten zeitlebens befürchtet. Das deutlichste Beispiel dafür ist die Kantate de Minoribus, 1950 unmittelbar nach Ausbruch des Korea-Krieges geschrieben.
Besetzung: Duo, Rezitation und Gesang zur Gitarre
Das Programm ist ein Wechselgesang von Gedichten (vertont & vorgetragen von Martin Mock) und Prosa (Tagebuchnotizen, Zeitungsartikel etc., vorgetragen von Johannes Göbel). Beispielhaft dafür steht der Text, den Kästner im Februar 1946 für die „Neue Zeitung“ München geschrieben hat: Es ist Nacht aus: Wert und Unwert des Menschen.
Die Gedichte & Texte umfassen einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren – 1927 bis 1958. Es werden ausschließlich Originalzitate verwandt. Kästner soll für sich sprechen.
Das Programm wendet sich an alle, die es angeht.
Goebel & Mock
/ Das Programm wendet sich an alle, die es angeht.
Johannes Göbel (Fotograf, Bonn) und Martin Mock (Jurist, Gladbeck), beide Jahrgang 1951, sind seit Studentenzeiten miteinander befreundet. Mit der Begegnung von Ringelnatz und Kästner realisieren sie alte Träume. Seit 2014 führt das Duo literarisch-musikalische Abende auf und reist dabei quer durch die Republik zu ungewöhnlichen Orten von Warnemünde bis Freiburg.
Göbel&Mock waren Teil der Veranstaltungsreihe 80 Jahre Reichspogromnacht des Landes Thüringen in Weimar/Buchenwald. Sie spielten ihr Programm in der Veranstaltung Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in dem LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen. Hospize, Gedenkstätten, Vereine, Kirchen, Museen, die ehemalige Grenzstation zwischen Belgien und Deutschland oder das Fr.-Ebert-Haus Heidelberg sind beispielhafte, breit aufgestellte Spielorte.
Neben “UND DIE KATASTROFE KAM Erich Kästner und die Kriege” gibt es von Göbel&Mock bereits ein Ringelnatz/Kästner-Programm “Es wär schon schöner, wenn es schöner wäre”, welches seit 2013 entwickelt, weiterentwickelt und den drängenden Themen und Haltungen der beiden Künstler angepasst wird.
Herzlichen Dank an Marvin Zinke, Brandenburg an der Havel, für den technischen Support.